Bundestag verabschiedet Fachkräfteeinwanderungsgesetz

Der Bundestag möchte erleichterte Bedingungen für die Einwanderung ausländischer Fachkräfte nach Deutschland schaffen und hat das sogenannte Fachkräfteeinwanderungsgesetz beschlossen.

Anfang Juni 2019 hat der Deutsche Bundestag das Fachkräfteeinwanderungsgesetz beschlossen. Das Gesetz ermöglicht, dass künftig auch Fachkräfte aus Staaten außerhalb der Europäischen Union leichter nach Deutschland einwandern können, um hier zu arbeiten. Nachstehend ein Überblick zu den wesentlichen Neuerungen:

• Es wird ein einheitlicher Fachkräftebegriff definiert, der Hochschulabsolventen und Beschäftigte mit qualifizierter Berufsausbildung und Deutschkenntnissen umfasst, die künftig einen leichteren Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt erhalten.

• Ausländische Fachkräfte mit qualifizierter Berufsausbildung erhalten die Möglichkeit, für bis zu sechs Monate zur Arbeitsplatzsuche nach Deutschland zu kommen (Voraussetzungen sind notwendige deutsche Sprachkenntnisse und die Sicherung des Lebensunterhalts).

• Bei anerkannter Qualifikation und Arbeitsvertrag entfällt bei der Stellenbesetzung die sogenannte Vorrangprüfung. Danach sind Arbeitgeber aktuell verpflichtet nachzuweisen, dass sie keinen einheimischen Arbeitssuchenden für die Stelle finden.

• Die heutige Begrenzung auf Mangelberufe fällt bei qualifizierter Berufsausbildung des ausländischen Bewerbers weg.

• Es wird verbesserte Möglichkeiten zum Aufenthalt in Deutschland für Qualifizierungsmaßnahmen mit dem Ziel der Anerkennung von beruflichen Qualifikationen geben.

• Es werden Verfahrensvereinfachungen umgesetzt, Zuständigkeiten bei zentralen Ausländerbehörden gebündelt und beschleunigte Verfahren für ausländische Fachkräfte eingeführt.

Das Fachkräfteeinwanderungsgesetz wird voraussichtlich Anfang 2020 in Kraft treten.

 

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